Projekte 1/2020: Beschaffung eines TLF 4000 für eine hessische Kommune

Tanklöschfahrzeug 4000

Das Tanklöschfahrzeug 4000 (kurz: TLF 4000) ist ein genormtes Tanklöschfahrzeug und ersetzt die nicht mehr genormten Tanklöschfahrzeuge TLF 20/40 und TLF 20/40-SL bzw. ist die neue Bezeichnung für diese Fahrzeuge. Das in der DIN 14530 Löschfahrzeuge – Teil 21: Tanklöschfahrzeug TLF 4000 normierte Fahrzeug hat eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe, eine Schnellangriffseinrichtung, einen Löschwasserbehälter und eine feuerwehrtechnische Beladung. Weiterhin ist das Fahrzeug mit einem Schaummittelbehälter und einem fest montierten Schaum-Wasserwerfer ausgerüstet. Mit der Besatzung aus einem Trupp (0/1/2/3) erfüllt es die Aufgaben eines TLF 3000 mit dem Zusatz der Bereitstellung einer größeren Wasser- und Schaummittelmenge sowie von Sonderlöschmitteln. Eine ausreichende Gewichtsreserve ermöglicht ferner speziellere Sonderlöschmittelanlagen (z. B. Pulverlöschanlage, CO2-Löschanlage) oder auch größere Schaummittel- und/oder Löschwasserbehälter mitzuführen. Mit entsprechendem Pulverbehälter wird das Fahrzeug auch PTLF bzw. genauer PTLF 4000, in Bayern bei der Digitalfunk-Funktionszuordnung auch TLF40P23, genannt. Eine Zusatzbeladung für Waldbrände ist optional. Die Einführung des digitalen BOS-Funks zog die Umbenennung des alten Fahrzeugtyps TLF 20/40 bzw. TLF 20/40-SL nach sich, weil eine einheitliche und verbindliche Bezeichnung von Fahrzeugen der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes verlangt wird.

Unsere Aufgabe: Komplette Durchführung des Vergabeverfahrens

Projekte 1/2020: VOB-Vergabeverfahren eines südhessischen Abwasserverbandes

Unsere Aufgabe:

Elektronische Abwicklung aller für das Projekt … notwendigen VOB-Vergabeverfahren an zu

I.

Grundlage ist unser erprobtes und routiniertes Beratungskonzept

VergMan ® für öffentliche Auftraggeber 2020. Ax Rechtsanwälte setzen aus guten Gründen auf das seit Jahren bewährte Beratungskonzept VergMan ® Vergabemanagement für öffentliche Auftraggeber (AG – Kunden).

II

1

VergMan ® Vergabemanagement für öffentliche Auftraggeber stellt die Einhaltung der vergabe- und förderrechtlichen Bestimmungen bei Durchführung der Vergabeverfahren sicher. VergMan ® Vergabemanagement für öffentliche Auftraggeber stimmt die erforderlichen Termine mit dem AG – Kunden ab und überwacht die innerhalb des Vergabeverfahrens einzuhaltenden Fristen. VergMan ® Vergabemanagement für öffentliche Auftraggeber wirkt bei der Behandlung von Bewerber- und Bieterfragen, Verfahrensrügen und Nachprüfverfahren mit. VergMan ® Vergabemanagement für öffentliche Auftraggeber wickelt die Vergabeverfahren elektronisch über die vom AG genutzte Vergabeplattform ab.

2

VergMan ® Vergabemanagement für öffentliche Auftraggeber beinhaltet insbesondere Folgendes:

2.1

2.1.1

Klärung Grundfragen organisatorisch

Schnittstelle AG – Kunde, IngBüro, VergMan ®

Ansprechpartner

Kommunikation

2.1.2

Klärung Grundfragen Verfahren

Art des Verfahrens

Lose

Eignungsanforderungen

Klärung mögliche Bewerber

Klärung mögliche Bieter

Kostenschätzung

Notwendige Inhalte Bekanntmachungen

Notwendige Bestandteile Teilnahmeunterlagen

Notwendige Bestandteile Angebotsunterlagen

Abstimmung und Festlegung Zeitplanung

2.2

Überarbeitung der vom IngBüro vorbereiteten Bekanntmachungen

Übermittlung aller notwendigen Bekanntmachungen über einen TED-eSender an das Amt für Veröffentlichungen der EU

2.3

Überarbeitung der vom IngBüro vorbereiteten Vergabeunterlagen

Bereitstellung der Vergabeunterlagen über eine in der Bekanntmachung angegebene Internetadresse zum Herunterladen

2.4

Übernahme Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bewerber

Übernahme Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bieter

2.5

Beantwortung Bewerberfragen

Beantwortung Bieterfragen

2.6

Annahme elektronischer Teilnahmeanträge

Annahme elektronsicher Angebote

2.7

Überprüfung der vom IngBüro vorbereiteten Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge

Überprüfung der vom IngBüro vorbereiteten Prüfung und Wertung der Angebote

2.8

Überprüfung des vom IngBüro vorbereiteten Vergabevorschlags

Mit der Ausführung des Auftrages wird innerhalb von 2 Wochen nach Auftragserteilung begonnen. Das gesamte Verfahren wird schnellst möglich, längstens innerhalb von 120 Tagen ab Auftragserteilung durchgeführt und abgeschlossen. Die genaue Zeitplanung wird unverzüglich nach Auftragserteilung mit dem AG – Kunden abgestimmt.

 

Projekte 1/2020: Vergabeverfahren Ingenieurleistung für die Sanierung/Optimierung der Kläranlage eines mittehessischen Abwasserverbandes

Unsere Aufgabe: Komplette rechtliche Begleitung des Vergabeverfahrens
Insb
Überprüfung der vorbereiteten Ausschreibungsunterlagen auf Rechtssicherheit im Hinblick auf das Vergaberecht (vor allem VgV);

Überprüfung des Ablaufs des Vergabeverfahrens im Hinblick auf einzuhaltende Fristen;
Überprüfung der Bewertungskriterien im Hinblick auf Konformität mit dem Vergaberecht.
Beratung und Mitwirkung beim Vergabeverfahren im Hinblick:

– auf die Beurteilung der Bieter beim Teilnahmewettbewerb.

– auf die Korrespondenz mit Bietern (Transparenz, Gleichbehandlung, Fristen, rechtssichere Formulierungen),

– auf die Durchführung der Bietergespräche (Präsentation, Fragen),

– auf Beurteilung der zum Angebot aufgeforderten Bieter (vorgelegtes Konzept, Präsentation, Antworten auf Fragen, Angebot),

– auf die erforderliche Dokumentation des Verfahrens,

– auf das Vergabeprozedere und die Vergabebekanntmachung selbst,

– auf ggf. eingereichte Einsprüche.

 

Erfolgreiches Projekt 1/2020: Art und Umfang, Auswirkungen, aber auch die Kostenbeteiligung notwendiger archäologischer Untersuchungen während Baumaßnahmen rechtlich sauber berücksichtigen

Mdt ist ein Maßnahmenträger in RhPf. Er will Art und Umfang, Auswirkungen, aber auch die Kostenbeteiligung notwendiger archäologischer Untersuchungen während der von ihm initiierten bzw zu verantwortenden Baumaßnahmen rechtlich sauber berücksichtigen können. Mdt schließt nunmehr ab eine Vereinbarung über Art, Umfang, Auswirkungen, Kosten und Kostenbeteiligung notwendiger archäologischer Untersuchungen während der eigentlichen Bauarbeiten unter Berücksichtigung der folgenden Forderungen.

1.  Anlass, Umfang und Dauer archäologischer Grabungen und Maßnahmen sind vor Vergabe der eigentlichen Bauarbeiten mit dem Maßnahmenträger zu erörtern.

2. Die Dauer archäologischer Untersuchungen richten sich nach der Größe der Untersuchungsfläche, der Mächtigkeit der archäologischen Schichten, der Art und Komplexität des erwarteten archäologischen Befundes.

3. Die Funderwartungen sind genau zu prognostizieren.

4. Die Zeitfenster für die Ausgrabungen sind zwischen Maßnahmenträger und Denkmalschutz zu vereinbaren.

5. Dem Maßnahmenträger muss die nötige Planungssicherheit gewährleistet werden.

6. Zur Vorbereitung der Vergabe der eigentlichen Bauleistungen sind dem Maßnahmenträger Umfang und Dauer archäologischer Grabungen und Maßnahmen mitzuteilen.

7. Zur Vorbereitung der Vergabe der eigentlichen Bauleistungen sind dem Maßnahmenträger Auswirkungen archäologischer Grabungen und Maßnahmen auf die vorgesehene Erbringung der eigentlichen Bauleistungen mitzuteilen.

8. Die Auswirkungen sind so mitzuteilen, dass der Maßnahmenträger seinen vergabe- und vertragsrechtlichen Verpflichtungen gegenüber den Bietern im Rahmen des Verfahrens zur Beauftragung der eigentlichen Bauleistungen und gegenüber dem beauftragten Auftragnehmer im Rahmen der Erbringung der eigentlichen Bauleistungen entsprechen kann.

9. In Anlehnung an zulässige Investorenverträge, in denen sich die Denkmalbehörde verpflichtet, anlässlich eines privaten Großprojektes auf archäologisch „belastetem“ Gelände innerhalb bestimmter Frist eine Flächengrabung durchzuführen und abzuschließen, und der Investor im Gegenzug eine bestimmte finanzielle Beteiligung verspricht, sollte der Maßnahmenträger eine Vereinbarung über Art, Umfang, Auswirkungen, Kosten und Kostenbeteiligung notwendiger archäologischer Untersuchungen während der eigentlichen Bauarbeiten abschließen.

10. Bei der Festlegung der von dem Maßnahmenträger zu übernehmenden Gegenleistung sollte nicht auf einen Erfahrungssatz der Denkmalbehörde zurückgegriffen werden, wonach in dem betreffenden Bereich bestimmte Grabungskosten je Quadratmeter Grabungsfläche normalerweise anfallen, sondern zu betreibender Grabungsaufwand und Kosten für den zu betreibenden Grabungsaufwand möglichst genau ermittelt werden.

Unsere Tätigkeit:
Sach- und Rechtslage bewerten
Regelungsvorschläge vorbereiten
Verhandlungen begleiten

VK Westfalen: Planungsleistungen sind wertmäßig zu addieren und europaweit auszuschreiben, soweit der sogenannte Schwellenwert für Dienstleistungen überschritten wird.

vorgestellt von Thomas Ax

Bei Schätzung des Auftragswertes ist gemäß § 3 Abs. 1 VgV vom voraussichtlichen Gesamtwert der vorgesehenen Leistungen ohne Umsatzsteuer auszugehen. Die Schätzung des Auftragswertes erfolgt gemäß § 3 Abs.7 VgV, wenn der Gesamtwert sich aus mehreren Losen zusammensetzt. Kann das beabsichtigte Bauvorhaben oder die vorgesehene Erbringung einer Dienstleistung zu einem Auftrag führen, der in mehreren Losen vergeben wird, ist der geschätzte Gesamtwert aller Lose zugrunde zu legen. Bei Planungsleistungen gilt dies nur für Lose über gleichartige Leistungen. Erreicht oder überschreitet der geschätzte Gesamtwert den maßgeblichen Schwellenwert, gilt diese Verordnung für die Vergabe jedes Loses. Gemäß Art. 5 Abs. 8 Richtlinie 2014/24/EU ist im Falle von Bauvorhaben oder der Erbringung von Dienstleistungen, die zu Aufträgen führen, die in mehreren Losen vergeben werden, der geschätzte Gesamtauftragswert aller dieser Lose zu berücksichtigen. Die Richtlinie gilt beim Erreichen des Schwellenwertes dann für die Vergabe jedes Loses. Legt man den Wert für sämtliche Planungsleistungen, also für die Leistungsphasen 1 bis 9, zugrunde, so wird bei einem Bauprojekt über einen Wert von ca. 3,4 Mio. Euro ein Auftragswert von ca. 340.000 Euro (10 %) für sämtliche Planungsleistungen anzunehmen sein. Demzufolge hätte die Antragsgegnerin – so wie anfangs auch geplant – eine europaweite Ausschreibung durchführen müssen. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Formulierung in § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV (gleichartige Leistungen). Denn einerseits lässt sich diese Formulierung nicht mit dem EU Recht in Einklang bringen und sie widerspricht auch der Auffassung des EuGH. Nach der Entscheidung des EuGH, Urteil vom 15.03.2012, C-574/10 (Autalhalle in der Gemeinde Niedernhausen) gilt auch für Planungsleistungen, dass die Leistungen, die in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht eine innere Kohärenz und eine funktionelle Kontinuität aufweisen, nicht in einzelne Abschnitte bei der Schätzung des Schwellenwertes aufgeteilt werden dürfen. Vielmehr sind alle Architektenleistungen in den verschiedenen Abschnitten des Bauvorhabens zusammen zu addieren, um den Auftragswert und damit auch den Schwellenwert zu ermitteln. Auch aus haushaltsrechtlichen Gründen kann eine solche Aufteilung nicht vorgenommen werden, so auch das OLG München, Beschluss vom 13.03.2017, Verg 15/16. Zudem stimmt § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV mit den Vorgaben in Art. 5 Abs. 8 Richtlinie 2014/24/EU nicht überein, so dass eine Auslegung der Regelung unter Einbeziehung des EU Rechts zu dem Ergebnis kommt, dass auch im Falle von Planungsleistungen diese wertmäßig zu addieren sind. Mittlerweile hat auch die Europäische Kommission am 24.01.2019 u.a. gegen Deutschland wegen dieser Formulierung in § 3 Abs. 7 Satz 2 VgV ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Eine Sonderregelung, so die Begründung der Kommission, wie sie im deutschen Recht besteht, sei in der Richtlinie nicht vorgesehen. Im Ergebnis sind somit alle Planungsleistungen für die Ermittlung des Schwellenwertes zu addieren. VK Westfalen, Beschluss vom 18.12.2019 – VK 1-34/19

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Zufriedene Mandantenstimmen Folge 928

Sehr geehrter Herr Dr. Ax,

Mit der Professionalität Ihrer Kanzlei und Ihrem persönlichen Engagement in unserem Projekt „Einkauf von …“ haben Sie uns tatsächlich die passende vergaberechtliche Unterstützung zukommen lassen.

Wir würden daher direkt in 2020 mit einem weiteren Vergabeverfahren beginnen. Hierzu werden wir Ihnen über den Kontakt der Kanzlei nähere Angaben senden.

Aktuelle Projekte Januar 2020

Neustadt: UVgO: Vergabeverfahren Rahmenvereinbarung Umzugsdienstleistung

Rahmenvereinbarungen sind Vereinbarungen zwischen einem oder mehreren Auftraggebern und einem oder mehreren Unternehmen, die dazu dienen, die Bedingungen für die öffentlichen Aufträge, die während eines bestimmten Zeitraums vergeben werden sollen, festzulegen, insbesondere in Bezug auf den Preis.

Der Abschluss einer Rahmenvereinbarung erfolgt im Wege einer nach der UVgO anwendbaren Verfahrensart.

Die Vergabe von öffentlichen Aufträgen erfolgt durch Öffentliche Ausschreibung, durch Beschränkte Ausschreibung mit oder ohne Teilnahmewettbewerb und durch Verhandlungsvergabe mit oder ohne Teilnahmewettbewerb.

Dem Auftraggeber stehen die Öffentliche Ausschreibung und die Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb nach seiner Wahl zur Verfügung. Die anderen Verfahrensarten stehen nur zur Verfügung, soweit dies gestattet ist.

Das in Aussicht genommene Auftragsvolumen ist so genau wie möglich zu ermitteln und bekannt zu geben, braucht aber nicht abschließend festgelegt zu werden. Eine Rahmenvereinbarung darf nicht missbräuchlich oder in einer Art angewendet werden, die den Wettbewerb behindert, einschränkt oder verfälscht.

Auf einer Rahmenvereinbarung beruhende Einzelaufträge werden entsprechend den Bedingungen der Rahmenvereinbarung vergeben. Die Erteilung von Einzelaufträgen ist nur zulässig zwischen den in der Auftragsbekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen genannten Auftraggebern und den Unternehmen, mit denen Rahmenvereinbarungen abgeschlossen wurden. Es dürfen keine wesentlichen Änderungen an den Bedingungen der Rahmenvereinbarung vorgenommen werden.

Die Laufzeit einer Rahmenvereinbarung darf höchstens sechs Jahre betragen, es sei denn, es liegt ein im Gegenstand der Rahmenvereinbarung begründeter Sonderfall vor.


Mainz: UVgO: Beschaffung Tablets

Erfolgreiche Projekte 2019

BBF, Freibad Frankfurt-Hausen: Schwimmen in luftiger Halle

Von Herbst 2020 an bis voraussichtlich Frühjahr 2024 erhält das Freibad Hausen während der Wintersaison eine Traglufthalle samt Saunaanlage und eingehauster Umkleideanlage, um so einen ganzjährigen Betrieb zu ermöglichen. Die rechteckige, komplett geschlossene, zwölf bis 15 Meter hohe Traglufthalle wird die gesamte Beckenanlage samt eines Teils der vorderen Liegewiese auf einer Fläche von 50 auf 55 Metern überdecken. Ein geschlossener „Löwengang“ verbindet die Schwimmhalle mit den Umkleiden, die vergrößert werden und eine Hülle aus recycelbarer Mineralwolle erhalten. Von diesem Gang zweigt ein weiterer zur Saunaanlage ab, die aus Containern errichtet wird. Die Wiese unter der Halle wird geschottert und jeweils zum Start der Open-Air-Saison mit Fertigrasen hergerichtet. Die Traglufthalle funktioniert mit Stützluft, sodass die Lärmbelästigung für Anwohner gering ist. Demontiert wird die Halle jeweils zum Start der Freiluftsaison und bis zur nächsten Wintersaison im Brentanobad neben dem Volleyballfeld gelagert. Der erstmalige Aufbau ist für Herbst 2020 geplant, einige Monate bevor das Rebstockbad abgerissen wird. Letztmalig werden Halle sowie Saunaanlage und Umkleiden voraussichtlich im Frühjahr 2024 demontiert. Auf- und Abbau der Halle dauert jeweils nur wenige Tage.

Unsere Aufgaben:

  • Durchführung der Markterkundung
  • Durchführung der Vergabe
  • Verhandlung der abzuschließenden Verträge

Brennpunkt Bauüberwachung

vorgestellt von Thomas Ax

Was ist bei Planung und Bauüberwachung zu beachten

Auch wenn die HOAI als Preisrecht lediglich die Vergütung regelt, erlangen die Leistungsbilder dann Bedeutung für das vertraglich geschuldete Soll, wenn in dem Architektenvertrag auf sie verwiesen wird. Jedenfalls schuldet der Architekt die Verwirklichung eines plangerechten und mängelfreien Werks. Wie detailliert die Ausführungsplanung sein muss, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Sind Details der Ausführung besonders schadensträchtig, müssen diese unter Umständen im Einzelnen geplant und dem Unternehmer in einer jedes Risiko ausschließenden Weise verdeutlicht werden. Voraussetzung eines Schadensersatzanspruchs nach § 635 BGB a. F. ist zwar grundsätzlich die Abnahme nach § 640 BGB. Auf eine Abnahme kommt es jedoch nicht mehr an, wenn sich ein Mangel der Planung oder der Bauaufsicht im Bauwerk verwirklicht hat und damit eine Nachbesserung nicht mehr in Betracht kommt. Die dem bauüberwachenden Architekten obliegenden Leistungen richten sich nach den Umständen des jeweiligen Falls. Es kann zwar nicht verlangt werden, dass er sich ständig auf der Baustelle aufhält. Er muss aber die Arbeiten der Bauunternehmer in angemessener und zumutbarer Weise überwachen und sich durch häufige Kontrollen vergewissern, dass seine Anweisungen sachgerecht erledigt werden. Im Rahmen der Bauüberwachung hat der Architekt die Arbeiten gezielt zu überwachen und zu koordinieren, um zu erreichen, dass das Bauwerk frei von Mängeln und wie geplant durchgeführt wird. Ein Überwachungsfehler ist gegeben, wenn der Architekt die ihm im Einzelfall obliegende Aufgabe, die Arbeiten der Bauunternehmer und der übrigen am Bau Beteiligten so zu leiten und zu überwachen, dass das Bauwerk plangerecht und mängelfrei erstellt wird, verletzt. Bei wichtigen oder bei kritischen Baumaßnahmen, die erfahrungsgemäß ein hohes Mängelrisiko aufweisen, ist der Architekt zu erhöhter Aufmerksamkeit und zu einer intensiveren Wahrnehmung der Bauaufsicht verpflichtet. Dies gilt in besonderem Maße, wenn das Bauwerk nach den Vorgaben eines Dritten ausgeführt wird. Zwar können die Pflichten eines Architekten eingeschränkt sein, wenn der Bauherr für eine bestimmte Leistung einen Spezialisten beauftragt hat. In einem solchen Fall darf der Architekt unter gewissen Umständen auf die Sachkunde des anderen vertrauen. Den bauleitenden Architekten – zumal bei ungewöhnlichen und erkennbar schwierigen Ausführungen – enthebt das Vertrauen in die Kompetenz eines Spezialisten aber nicht von der Verpflichtung zur eigenverantwortlichen Kontrolle; soweit Pläne Dritter zur Ausführung gelangen, darf ein Architekt diese nicht kritiklos übernehmen, soweit ihm Kritik möglich und zumutbar ist.

OLG Celle, Urteil vom 04.10.2012 – 13 U 234/11 

Kann die Bauüberwachung ein Dienstvertrag sein?

Ein Architekt, der auch Leistungen erbringt, die den Leistungsphasen 7 und 8 zuzuordnen sind, schuldet keinen Werkerfolg, wenn er bei einem Gesamtüberblick des Leistungsbildtextes nicht die Verantwortung für seine Leistungen trägt.

OLG München, Urteil vom 07.02.2017 – 9 U 2987/16 Bau

Objektüberwacher muss Planung (immer) überprüfen

Werkvertragsrecht ist auch anwendbar, wenn ein Architekt (lediglich) mit der Objektüberwachung (Bauüberwachung) beauftragt ist. Dabei hat die Ausgestaltung der Vergütungsabrede (hier: Zahlung monatlicher Festbeträge) auf die Rechtsnatur des Vertrags keinen Einfluss. Es gehört zu den Aufgaben des bauaufsichtsführenden Architekten für eine mangelfreie Realisierung des Bauvorhabens zu sorgen. Dazu gehört es, die Eignung der Planung dahingehend zu überprüfen, ob auf ihrer Grundlage ein mangelfreies Bauwerk errichtet werden kann. Diese Anforderungen werden nicht dadurch verringert, dass der Auftraggeber selbst Architekt ist, der seinen Auftrag an den bauaufsichtsführenden Architekten untervergeben hat.

OLG Brandenburg, Urteil vom 28.03.2013 – 12 U 96/12

Handwerker im Brandschutzbereich sind zu überwachen

Der mit der Vollarchitektur beauftragte Architekt hat im Rahmen seiner Überwachungspflicht (Lph 8) zu prüfen, ob der Sonderfachmann die fachtechnische Abnahme durchgeführt hat. Insbesondere im sensiblen Bereich des Brandschutzes hat der Architekt die Bauabläufe so zu koordinieren, dass die dort tätigen Handwerker durch Sonderfachleute überwacht werden und die handwerkliche Leistung in technischer Hinsicht überprüft wird.

OLG Düsseldorf, Urteil vom 17.11.2011 – 5 U 8/11

Mangelhaft ausgeführte Abdichtungsarbeiten sprechen für unzureichende Bauüberwachung

Bei Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten handelt es sich um besonders gefahrträchtige Arbeiten, die in besonderer, gesteigerter Weise vom Architekten beobachtet und überprüft werden müssen. Kommt es bei Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten zu Ausführungsmängeln, spricht bereits der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass der Architekt seine Bauüberwachungspflicht verletzt hat. In einem solchen Fall ist es Sache des Architekten, den Beweis des ersten Anscheins dadurch auszuräumen, dass er seinerseits darlegt, was er oder sein Erfüllungsgehilfe an Überwachungsmaßnahmen geleistet hat. Der Architekt, dem eine Verletzung seiner Überwachungspflicht vorgeworfen wird, hat demnach substanziiert darzulegen, welche Überwachungstätigkeit er durchgeführt hat, dass er in genügendem Maße seiner Pflicht zur Bauüberwachung nachgekommen ist und diesbezüglich ausreichende Überwachungsmaßnahmen geleistet hat.

OLG Brandenburg, Urteil vom 30.03.2017 – 12 U 71/16 

Mangel noch kein Indiz für Organisationsverschulden

Arglistig i.S.d. § 638 Abs. 1 Satz 1 BGB a.F. handelt nur derjenige, der bewusst einen offenbarungspflichtigen Mangel verschweigt. Ein solches Bewusstsein fehlt, wenn der Mangel von seinem Verursacher nicht als solcher wahrgenommen wird (Bestätigung von BGH, Urteil vom 11. Oktober 2007 – VII ZR 99/06, BGHZ 174, 32). Die verjährungsrechtliche Gleichsetzung der Verletzung einer Organisationsobliegenheit durch einen arbeitsteilig tätigen Architekten mit arglistigem Verhalten ist nur dann gerechtfertigt, wenn den Architekten der Vorwurf trifft, er habe mit seiner Organisation die Arglisthaftung vermeiden wollen. Dieser Vorwurf kann sich daraus ergeben, dass er, ohne selbst tätig zu werden, ganz darauf verzichtet, Gehilfen zur Erfüllung seiner Offenbarungspflicht einzuschalten. Er ist auch gerechtfertigt, wenn der Architekt hierfür Personal einsetzt, von dem er weiß, dass es jener Pflicht nicht nachkommen wird oder nicht nachkommen kann, sei es, weil er nicht ausreichend kompetente Gehilfen ausgesucht oder weil er ihnen keine ausreichende Möglichkeit gegeben hat, Mängel wahrzunehmen und pflichtgemäß zu offenbaren. Gleiches gilt, wenn er zwar ein entsprechendes Wissen nicht hat, er aber die Augen vor dieser Erkenntnis verschließt (BGH, Urteil vom 27. November 2008 – VII ZR 206/06, BGHZ 179, 55, 63, Tz. 21 f.). Der allein durch einen Baumangel verursachte Anschein einer Bauüberwachungspflichtverletzung kann nur ausnahmsweise den weitergehenden Anschein erwecken, der mit der Bauüberwachung beauftragte Architekt habe seine mit der Bauleitung befassten Mitarbeiter unsorgfältig ausgesucht oder eingesetzt. Ein solcher Anschein entsteht selbst bei schwerwiegenden Baumängeln jedenfalls dann nicht, wenn der sich hieraus ergebende Bauüberwachungsfehler seiner Art nach auch einem sorgfältig ausgewählten und eingesetzten Bauleiter unterlaufen kann (Bestätigung von BGHZ 179, 55, 63 f.). Entfernte Mangelfolgeschäden unterliegen nach dem auf bis zum 31. Dezember 2001 geschlossene Verträge anwendbaren Schuldrecht nicht dem werkvertraglichen Gewährleistungsrecht gemäß §§ 633 ff. BGB a.F. Ersatz für solche Mangelfolgeschäden erhält der Besteller vielmehr nur nach den Grundsätzen der positiven Vertragsverletzung. Dabei handelt es sich um einen Schadensersatzanspruch, auf den der Besteller keinen (abrechnungspflichtigen) Vorschuss beanspruchen kann.

BGH, Urteil vom 22.07.2010 – VII ZR 77/08 

Wann wird ein Bauüberwachungsfehler arglistig verschwiegen?

Ein Mangel des Architektenwerks liegt nicht nur dann vor, wenn sich ein Mangel am Gebäude zeigt. Von einem Werkmangel ist vielmehr auch dann auszugehen, wenn der Architekt ihm obliegende Leistungspflichten nicht ausführt. Für die Arglisthaftung des Architekten ist es als ausreichend zu erachten, wenn sich die Arglist nicht auf den Mangel am Gebäude selbst, sondern auf die nicht erfolgte Ausführung einer vom Architekten geschuldeten Leistung bezieht, ohne dass es darauf ankommt, dass dem Architekten das Bestehen des Baumangels bewusst war. Ein mit der Bauüberwachung beauftragter Architekt verschweigt einen Mangel seiner Leistung arglistig, wenn er bei der Abnahme seines Werks nicht offenbart, dass er keine Bauüberwachung vorgenommen hat. Das gilt nicht nur dann, wenn er überhaupt keine Bauüberwachung vorgenommen hat, sondern auch dann, wenn er nur einzelne der überwachungspflichtigen Gewerke nicht überwacht hat und dies verschweigt. Voraussetzung für die Arglist ist, dass dem Architekten bewusst ist, dass er seine Bauüberwachungsaufgabe nicht vertragsgerecht wahrgenommen hat. Daran fehlt es, wenn er nicht erkennt, dass ein Gewerk überwachungspflichtig ist, und er deshalb die Aufklärung darüber unterlässt, dass er eine Überwachung nicht durchgeführt hat oder wenn ein Mangel von seinem Verursacher nicht als solcher wahrgenommen wird.

OLG Köln, Urteil vom 01.09.2016 – 3 U 204/13

Mangel am Bauwerk: Kann Auftraggeber vorrangig den bauüberwachenden Architekt in Anspruch nehmen?

Es steht dem Auftraggeber bis zur Grenze der Treuwidrigkeit frei, ob er wegen eines Mangels am Bauwerk den Unternehmer oder den Architekten, der seine Aufsichtspflicht verletzt hat, in Anspruch nehmen will. Es ist nicht treuwidrig, den Architekten wegen Verletzung der Aufsichtspflicht in Anspruch zu nehmen, wenn die mit ihm ggf. in einem einer Gesamtschuld ähnlichen Verhältnis haftenden Unternehmer ihre Einstandspflicht für Mängel des Bauwerks bestreiten. Beseitigen Unternehmer Mängel ihres Werks nur gegen eine weitere Vergütung, weil sie ihre Einstandspflicht bestreiten, führt die Zahlung der weiteren Vergütung durch den Auftraggebers zu einem Mangelfolgeschaden, der vom Architekten, der den Mangel schuldhaft mit verursacht hat, zu ersetzen ist. Der Architekt kann im Weg der Vorteilsausgleichung für seine Zahlung von Schadensersatz Zug um Zug die Abtretung eventueller Rückforderungsansprüche wegen der unberechtigten Vergütung von Nachbesserungsleistungen verlangen. Dass damit das Prozessrisiko der Rückforderung der Zahlungen an die Unternehmer auf ihn als Schädiger übergeht, ist nicht unangemessen. Ein Rückforderungsanspruch des Auftraggebers gegen einen Unternehmer, der eine Vergütung für Nachbesserungsarbeiten erhalten hat, ist nicht schon nach § 814 BGB ausgeschlossen, wenn die Einstandspflicht des Unternehmers für den Mangel an seinem Werk bei Zahlung ungeklärt war. Einem Ingenieur, der mit der Objektüberwachung betraut ist, steht wegen des Umfangs der Mängel vor Abnahme und des Mängelbeseitigungsaufwands kein nachträglicher Anspruch auf eine gesonderte Vergütung zu, soweit seine Tätigkeit im Zusammenhang mit der Mängelbeseitigung zu keiner Wiederholung bereits abgeschlossener Grundleistungen führt (vgl. Ziff. II. A. 3.19 der Gründe). Das gilt auch, wenn zur Mängelbeseitigung an Unternehmer neue Aufträge erteilt werden, weil die Aufgaben des Ingenieurs/Architekten bei der Objektüberwachung sich nicht auf bestimmte Unternehmer, sondern auf die Herstellung eines bestimmten Werks beziehen.

OLG Stuttgart, Urteil vom 08.12.2015 – 10 U 132/13

Überwachungsfehler entlastet Planer nicht

Ein Planungsfehler (keine Überdeckung von Lagermatten) wirkt auch dann haftungsbegründend, wenn der Unternehmer diesen Fehler nicht umsetzt, dadurch aber das Bauwerk aus einem anderen Grund (unzureichende Betonüberdeckung der Bewehrung) nicht dem Stand der Technik entspricht. Ein Planer kann sich nicht darauf berufen, Fehler in der Bauüberwachung und Bauausführung hätten unabhängig von seinem Planungsfehler den geltend gemachten Schaden verursacht. Der Bauleiter, der die Bauüberwachung übernommen hat, ist für das ordnungsgemäße Ineinandergreifen seiner Tätigkeit mit derjenigen der Fachplaner verantwortlich und muss sicherstellen, dass kritische Bauabschnitte (hier: Bewehrung von Betonierarbeiten) von ihm oder dem Fachplaner kontrolliert werden. Die Abwägung von Mitverursachungsanteilen ist Aufgabe des Gerichts und nicht des Sachverständigen, der dem Gericht lediglich die für die Abwägung tatsächlichen Grundlagen darzulegen hat. Ist eine Prüfstatik fehlerhaft und entsteht hierdurch ein Schaden, so ergeben sich keine Ansprüche des Bauherrn gegen den Prüfstatiker.

OLG Stuttgart, Urteil vom 24.04.2012 – 10 U 7/12

Verjährungsbeginn beim Gesamtschuldnerausgleich

Kommt es als Folge von Abdichtungsmängeln großflächig zu Durchfeuchtungen, ist von einer mangelhaften Bauaufsicht des Architekten auszugehen. Die Beauftragung eines Generalunternehmers entbindet den bauüberwachenden Architekten auch dann nicht von der Verpflichtung, die Ausführungen auf Übereinstimmung mit der Baugenehmigung, den Ausführungsplänen sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu überwachen, wenn der Generalunternehmer eine eigene Bauleitung einsetzt. Soweit mit den Ausführungsfehlern des Auftragnehmers ein Überwachungsverschulden des Architekten korrespondiert, ist von einer überwiegenden Verantwortlichkeit des Auftragnehmers auszugehen; denn regelmäßig haftet derjenige in geringerem Umfange, der lediglich seine Aufsichtspflicht verletzt hat, gegenüber demjenigen, der an der Herstellung beteiligt war. Bei einem zusätzlich mitwirkenden Planungsfehler des Architekten ist aber von einer je hälftigen Haftung des Architekten und des Auftragnehmers auszugehen. Für eine Kenntnis aller Umstände, die einen Ausgleichsanspruch nach § 426 Abs. 1 BGB begründen, ist es erforderlich, dass der Ausgleichsberechtigte Kenntnis von den Umständen hat, die einen Anspruch des Gläubigers gegen den Ausgleichsverpflichteten begründen, von denjenigen, die einen Anspruch des Gläubigers gegen ihn selbst begründen, sowie von denjenigen, die das Gesamtschuldverhältnis begründen, und schließlich von den Umständen, die im Innenverhältnis eine Ausgleichspflicht begründen.

OLG Karlsruhe, Urteil vom 24.04.2012 – 8 U 6/10 

Keine Objektbegehung durchgeführt: Schadensersatz setzt erkennbare Baumängel voraus

Wird ein Architekt mit der Objektbetreuung entsprechend der Leistungsphase 9 beauftragt, muss er vor Ablauf der dem Auftraggeber gegenüber den einzelnen Handwerkern bestehenden Gewährleistungsfristen von sich aus eine Objektbegehung durchführen. Wird keine Objektbegehung durchgeführt und wird der Architekt daraufhin vom Auftraggeber auf Schadensersatz wegen eines Baumangels in Anspruch genommen, muss dieser darlegen und beweisen, dass der Mangel bei rechtzeitiger und ordnungsgemäßer Begehung festgestellt worden wäre. Der bauaufsichtführende Architekt ist zwar nicht verpflichtet, sich ständig auf der Baustelle aufzuhalten. Er muss jedoch die Arbeiten in angemessener und zumutbarer Weise überwachen und sich durch häufige Kontrollen vergewissern, dass seine Anweisungen sachgerecht erledigt werden. Bei wichtigen oder kritischen Baumaßnahmen, die erfahrungsgemäß ein hohes Mängelrisiko aufweisen (hier: Dachabdichtungsarbeiten), ist der Architekt zu erhöhter Aufmerksamkeit und zu einer intensiven Wahrnehmung der Bauaufsicht verpflichtet. Der Architekt ist verpflichtet, nach dem Auftreten von Baumängeln den Ursachen entschieden und ohne Rücksicht auf eine eigene Haftung nachzugehen und dem Bauherrn rechtzeitig ein zutreffendes Bild der tatsächlichen und rechtlichen Möglichkeiten der Schadensbeseitigung zu verschaffen. Dabei hat der Architekt seinen Auftraggeber auch auf die Möglichkeit eines Anspruchs gegen ihn selbst ausdrücklich hinzuweisen. Erforderlich für eine sog. Sekundärhaftung des Architekten ist, dass er zunächst Kenntnis von dem Mangel haben muss, bevor ihn die Pflicht trifft, die Mängelursache zu klären.

OLG Braunschweig, Urteil vom 29.12.2016 – 8 U 2/16

Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes: GESELLSCHAFT FÜR BÄDERSERVICE I.G. GMBH Seminarbetrieb-Partnerhotels

Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes:

GESELLSCHAFT FÜR BÄDERSERVICE I.G. GMBH Seminarbetrieb-Partnerhotels

Wer wir sind

Lernen Sie uns gerne kennen:

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Personaldienstleistungen

Wir stellen unseren Kunden Personal für den Betrieb von Hallen- und Freibädern zur Verfügung oder organisieren die Rekrutierung von Personal per Vergabeverfahren. Die personellen Dienstleistungsangebote, egal ob in Form der Arbeitnehmerüberlassung oder als Werkvertrag, reichen vom Fachpersonal, Rettungsschwimmer, Saunapersonal, Kassen- und Reinigungskräfte, bis hin zum Sicherheitsdienst und zur Garten- und Landschaftspflege.

Schwimmbadinfrastruktur aus den 60er und 70er-Jahren

Die Schwimmbadinfrastruktur stammt vor allem aus den 60er und 70er-Jahren. Aus diesem Grund steht bei vielen Bädern kurz- bis mittelfristig erheblicher Modernisierungs- bzw. Sanierungsbedarf an. Mit Blick auf die seit mehreren Jahren schwierige finanzwirtschaftliche Situation der Kommunen ist fraglich, ob insbesondere die Schwimmbäder mit geringem Kostendeckungsgrad auch in Zukunft erhalten bleiben können. Zumindest bedarf es bei diesen verstärkter Anstrengungen zur Erhöhung ihrer Wirtschaftlichkeit.

Sprechen Sie uns gerne an.

Wir entwickeln und setzen um auf die spezifische Situation des jeweiligen Schwimmbades abgestimmt Maßnahmen sowohl auf der Ausgaben- als auch auf der Einnahmenseite zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit der Schwimmbäder.

Definition und Umsetzung von Maßnahmen für den Erhalt der kommunalen Schwimmbäderlandschaft

Das Betreiben von Schwimmbädern stellt eine öffentliche Aufgabe dar, die einen erheblichen Zuschussbedarf verursacht, da die Kosten nicht durch Eintrittsgelder oder Erstattungen gedeckt werden. Angesichts ihrer schwierigen Finanzsituation einerseits sowie des in vielen Fällen erreichten Alters der Einrichtungen andererseits sind die Kommunen gezwungen, auch ihre Schwimmbäder aufgabenkritisch zu betrachten. Sofern das bestehende Angebot aufrechterhalten werden soll, muss es Ziel der Schwimmbadträger sein, die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen zu erhöhen.

Sprechen Sie uns gerne an.

Wir entwickeln und setzen um auf die spezifische Situation des jeweiligen Schwimmbades abgestimmt Maßnahmen, um die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen zu erhöhen.

SAVE the DATES

Wegen der großen Nachfrage im November 2019 bieten wir die Workshop-Reihe in 2020 noch einmal an:

Workshop zur Beschaffung von Bauleistungen für kommunale Bäder

Heidelberg 09.03.2020 – 10 bis 13 Uhr

Workshop zur Beschaffung von Planungsleistungen für kommunale Bäder

Heidelberg 10.03.2020 – 10 bis 13 Uhr

Workshop…

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Die passende Betreiberform für öffentliche Schwimmbäder identifizieren und umsetzen

Der Betrieb eines Schwimmbades gehört normalerweise zu den Aufgaben einer Kommune. Schwimmbäder sind nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische Möglichkeit, das Freizeitangebot der Gemeinden aufrechtzuerhalten. Sie zeichnen sich durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung, große Akzeptanz in der Bevölkerung und einer starken Identifizierung mit dem Freibad aus. Die Umwandlung in ein Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung scheint da eine gern gesehene Lösung. Doch bis die Betriebskosten wirklich sinken, ist es ein langer Weg. Denn nur ein Teil der Kosten entsteht durch den Umbau oder die erforderliche Sanierung. Die immer wieder beschworenen, ständig wiederkehrenden Personal- und Unterhaltungskosten sind es, die den Gemeinden den Spaß am Bad verderben.

Dabei gibt es Lösungen – damit Ihnen nicht der Spaß vergeht.

Sprechen Sie uns gerne an.

Dr. jur. Thomas Ax

 

 

 

Gesellschaft für Bäderservice mbH i.G
Uferstraße 16
69151 Neckargemünd

Kontakt:
Telefon: 06223 8688613
Telefax: 06223 8688614
E-Mail: mail@gesellschaft-fuer-baederservice.de

Leistungsbeschreibung

Seminarbetrieb in der Region

  • Hamburg,
  • Rostock,
  • Berlin,
  • Hannover,
  • Halle,
  • Leipzig,
  • Erfurt,
  • Dresden,
  • Münster,
  • Köln,
  • Trier,
  • Mannheim,
  • Freiburg,
  • Nürnberg,
  • München. 

Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkung zur Auftraggeberin

2. Leistungsgegenstand- und umfang

Bewirtung

Beherbergung

Personal

Seminarservice für Schulungen

2.1 Anforderungen hinsichtlich Barrierefreiheit und Inklusion in Schulungs- bzw. Seminarstätten

2.2 Übersicht Mindestflächen

2.3 Frühstücksbuffet

2.4 Mittagessen

2.5 Abendessen

2.6 Lunchpakete

2.7 Sonderveranstaltungen (Montag bis Freitag)

2.7.1 Besonderheiten

2.8 Sonderveranstaltungen (Wochenende und seminarfreie Zeit)

2.9 Speisenzubereitung

2.10 Empfang / Rezeption

3. Seminarservice für Schulungen

3.1 vormittags

3.2 nachmittags

4.Anforderungen eigener Mitarbeiter

 

1. Vorbemerkung zur Auftraggeberin

Lernen Sie uns gerne kennen:

https://gesellschaft-fuer-baederservice.de/impressum/

Personaldienstleistungen

Wir stellen unseren Kunden Personal für den Betrieb von Hallen- und Freibädern zur Verfügung oder organisieren die Rekrutierung von Personal per Vergabeverfahren. Die personellen Dienstleistungsangebote, egal ob in Form der Arbeitnehmerüberlassung oder als Werkvertrag, reichen vom Fachpersonal, Rettungsschwimmer, Saunapersonal, Kassen- und Reinigungskräfte, bis hin zum Sicherheitsdienst und zur Garten- und Landschaftspflege.

Schwimmbadinfrastruktur aus den 60er und 70er-Jahren

Die Schwimmbadinfrastruktur stammt vor allem aus den 60er und 70er-Jahren. Aus diesem Grund steht bei vielen Bädern kurz- bis mittelfristig erheblicher Modernisierungs- bzw. Sanierungsbedarf an. Mit Blick auf die seit mehreren Jahren schwierige finanzwirtschaftliche Situation der Kommunen ist fraglich, ob insbesondere die Schwimmbäder mit geringem Kostendeckungsgrad auch in Zukunft erhalten bleiben können. Zumindest bedarf es bei diesen verstärkter Anstrengungen zur Erhöhung ihrer Wirtschaftlichkeit.

Sprechen Sie uns gerne an.

Wir entwickeln und setzen um auf die spezifische Situation des jeweiligen Schwimmbades abgestimmt Maßnahmen sowohl auf der Ausgaben- als auch auf der Einnahmenseite zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit der Schwimmbäder.

Definition und Umsetzung von Maßnahmen für den Erhalt der kommunalen Schwimmbäderlandschaft

Das Betreiben von Schwimmbädern stellt eine öffentliche Aufgabe dar, die einen erheblichen Zuschussbedarf verursacht, da die Kosten nicht durch Eintrittsgelder oder Erstattungen gedeckt werden. Angesichts ihrer schwierigen Finanzsituation einerseits sowie des in vielen Fällen erreichten Alters der Einrichtungen andererseits sind die Kommunen gezwungen, auch ihre Schwimmbäder aufgabenkritisch zu betrachten. Sofern das bestehende Angebot aufrechterhalten werden soll, muss es Ziel der Schwimmbadträger sein, die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen zu erhöhen.

Sprechen Sie uns gerne an.

Wir entwickeln und setzen um auf die spezifische Situation des jeweiligen Schwimmbades abgestimmt Maßnahmen, um die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen zu erhöhen.

SAVE the DATES

Wegen der großen Nachfrage im November 2019 bieten wir die Workshop-Reihe in 2020 noch einmal an:

Workshop zur Beschaffung von Bauleistungen für kommunale Bäder

Heidelberg 09.03.2020 – 10 bis 13 Uhr

Workshop zur Beschaffung von Planungsleistungen für kommunale Bäder

Heidelberg 10.03.2020 – 10 bis 13 Uhr

Workshop…

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Die passende Betreiberform für öffentliche Schwimmbäder identifizieren und umsetzen

Der Betrieb eines Schwimmbades gehört normalerweise zu den Aufgaben einer Kommune. Schwimmbäder sind nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische Möglichkeit, das Freizeitangebot der Gemeinden aufrechtzuerhalten. Sie zeichnen sich durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung, große Akzeptanz in der Bevölkerung und einer starken Identifizierung mit dem Freibad aus. Die Umwandlung in ein Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung scheint da eine gern gesehene Lösung. Doch bis die Betriebskosten wirklich sinken, ist es ein langer Weg. Denn nur ein Teil der Kosten entsteht durch den Umbau oder die erforderliche Sanierung. Die immer wieder beschworenen, ständig wiederkehrenden Personal- und Unterhaltungskosten sind es, die den Gemeinden den Spaß am Bad verderben.

Dabei gibt es Lösungen – damit Ihnen nicht der Spaß vergeht.

Sprechen Sie uns gerne an.

Dr. jur. Thomas Ax

 

 

 

Gesellschaft für Bäderservice mbH i.G.
Uferstraße 16
69151 Neckargemünd

Kontakt:
Telefon: 06223 8688613
Telefax: 06223 8688614
E-Mail: mail@gesellschaft-fuer-baederservice.de

2. Leistungsgegenstand- und umfang

Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Abschluss eines Vertrages zur Anmietung von Tagungs-, Schulungs- und Übernachtungskapazitäten in einem Hotelbetrieb mit mindestens 3 Sternen gemäß der aktuellen „Deutschen Hotelklassifizierung“ zum 01.07.2020 für voraussichtlich drei Jahre mit einer einmaligen Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Bewirtung

Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Kaffeepausen, Lunchpakete, Sonderveranstaltungen (Erstellung der Angebots-, Sortiments- und Speisekartengestaltung auf der Basis der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung), Wareneinkauf für den gesamten Verpflegungsbereich.

Beherbergung

Gästeempfang mit einem durch die Auftraggeberin (im Folgenden als AG bezeichnet) zur Verfügung gestellten Zimmerbuchungssystem, Housekeeping.

Personal

Einstellung, Entlohnung und Entlassung des Hotel- und Restaurantpersonals sind Aufgaben des Auftragnehmers (im Folgenden als AN bezeichnet). Der AN verpflichtet sich, sein Personal mindestens entsprechend dem DEHOGA-Tarif zu entlohnen (Haustarife finden für eine Erhöhung der Personalkosten keine Berücksichtigung, müssen also im Budget des AN berücksichtigt werden). Die AG darf zur Überprüfung das Personal stichprobenartig befragen. Im Verhinderungsfalle des Beherbergungs- und Bewirtungspersonals hat der AN die Bewirtschaftung durch sachkundige Vertretung auf eigene Kosten sicherzustellen. Eine Unterbrechung oder Beeinträchtigung der Bewirtschaftung darf nicht eintreten.

Seminarservice für Schulungen

Organisation der Kaffeepausen vor- und nachmittags, Vor- und Nachbereitung der Räumlichkeiten. Bedarfsabhängige Abstimmungsgespräche mit der AG über alle Belange der zu erbringenden Dienstleistung gemäß der Leistungsbeschreibung.

Das auszuschreibende Objekt soll sich in einem Umkreis von 50 Kilometern ausgehend von

Stadtmitte

  • Hamburg,
  • Rostock,
  • Berlin,
  • Hannover,
  • Halle,
  • Leipzig,
  • Erfurt,
  • Dresden,
  • Münster,
  • Köln,
  • Trier,
  • Mannheim,
  • Freiburg,
  • Nürnberg,
  • München.

befinden.

Anzahl der Seminartage:

3 x 1 tägige Seminarveranstaltung pro Standort

Stadtmitte

  • Hamburg,
  • Rostock,
  • Berlin,
  • Hannover,
  • Halle,
  • Leipzig,
  • Erfurt,
  • Dresden,
  • Münster,
  • Köln,
  • Trier,
  • FFM,
  • Mannheim,
  • Freiburg,
  • Nürnberg,
  • München. 

3 x 2 tägige Seminarveranstaltung pro Standort

Stadtmitte

  • Hamburg,
  • Rostock,
  • Berlin,
  • Hannover,
  • Halle,
  • Leipzig,
  • Erfurt,
  • Dresden,
  • Münster,
  • Köln,
  • Trier,
  • FFM,
  • Mannheim,
  • Freiburg,
  • Nürnberg,
  • München.

Teilnehmer (TN) pro Seminar 10 – 50

Dozenten pro Seminar 1 – 3

Für die Durchführung der oben genannten Seminare werden insb Seminarräume mit folgenden Flächen und Ausstattungsanforderungen benötigt: Die Seminarräume sollen zur Erreichung der Lernziele ansprechend gestattet sein. Hinsichtlich der Optik, Variabilität und Akustik ist eine ausreichende Beleuchtung mit Tageslicht notwendig. Die Beleuchtung muss dimmbar sein und mindestens 650 Lux betragen. Der Einsatz von modernen Medien muss gewährleistet sein. Die Unterbringung der Moderationsunterlagen ist im Seminarraum zu ermöglichen. Die Seminarräume müssen über ausreichende Fensterbelüftung verfügen. Die Klimaanlage sollte in jedem Seminarraum individuell einstellbar sein. Vor den Seminarräumen ist ein unmittelbarer Zugang zur lernfördernder und entspannender Umgebung (Park, Garten, o.ä.) zu gewährleisten. Jeder Raum muss mit verstellbaren Sonnenblenden ausgestattet sein. Die Raumhöhe sollte 3 Meter nicht unterschreiten. Die Seminarräume müssen die üblichen Anforderungen für Raumakustik (Nachhallzeiten) aufweisen. Das Mobiliar muss flexibel einsetzbar sein, die Bestuhlung muss den Grundsatz der Variabilität erfüllen (Stuhl- und Tischordnung).

Zu jedem Seminarraum müssen Gruppenräume vorhanden sein, in denen 4-5 Personen an zusammenstehenden Tischen sitzen können, um Gruppenarbeiten durchzuführen.

Für die Einnahme der Mahlzeiten muss ein Restaurant in der Zeit von 07:00 Uhr bis 09:00 Uhr für das Frühstück, in der Zeit von 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr für das Mittagessen und in der Zeit von 18:30 bis 21:00 Uhr für das Abendessen mit Plätzen für 60% der Seminarteilnehmer zur Verfügung stehen.

Den Seminarteilnehmern soll in der seminarfreien Zeit die Möglichkeit gegeben werden, sich sportlich zu betätigen, zu saunieren und sich massieren zu lassen.

2.1 Anforderungen der GESELLSCHAFT FÜR BÄDERSERVICE I.G. GMBH hinsichtlich Barrierefreiheit und Inklusion in Schulungs- bzw. Seminarstätten

Entsprechend des „Aktionsplans der gesetzlichen Unfallversicherung zur Umsetzung der UN Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2012 – 2014; Quelle: www.dguv.de“ gilt, dass insbesondere auch die baulichen Voraussetzungen hinsichtlich barrierefreier Zugänglich- und Nutzungsmöglichkeit zu schaffen sind. Dies betrifft neben den Verwaltungsgebäuden insbesondere auch die Schulungs- und Seminarstätten der GESELLSCHAFT FÜR BÄDERSERVICE I.G. GMBH. Es ist sicherzustellen, dass auch Personen mit Handikaps die Teilnahme an Schulungen und Seminaren ermöglicht wird, d.h. Menschen mit Sehbehinderung, Blindheit, Hörbehinderung, mit motorischen Einschränkungen, Personen, die Mobilitätshilfen und Rollstühle benutzen, groß- oder kleinwüchsige Personen, Personen mit kognitiven Einschränkungen etc.. Auch für die potentiellen Mitarbeiter/innen der Seminar- bzw. Schulungsstätte darf es prinzipiell keine Beschränkungen hinsichtlich ihrer Beschäftigung geben, die in baulichen Unzulänglichkeiten bei der barrierefreien Gestaltung begründet sind.

2.2 Übersicht Mindestflächen Nr. Bezeichnung Anzahl Mindestgröße in m² Summe in m²
A Seminarräume 1 60 60
B Seminarraum 1 100 100
C Seminarraum 1 140 140
D Pausenräume 1 18 18
E Gruppenräume 1 13 13
F Dozentenbüroarbeitsplätze 1 12 12
G Sekretariat Leitung 1 18 18
H Leitung 1 30 30
I Personalpausenraum 1 30 30
J Seminarservicepersonal 1 7 7
K Personal-Teeküche 1 12 12
L Druckerräume und Server 1 2 2
M Lagerflächen Büro 1 10 10
N Lager klein Seminarunterlagen 1 40 40
O Doppelzimmer 30
P Einzelzimmer 15
Q Restaurant 1
R Bar 1

2.3 Frühstücksbuffet

Das Frühstück besteht grundsätzlich aus einem erweiterten kontinentalen Frühstück, das aber um Komponenten des englischen Frühstücks erweitert ist. Einfache Diäten sowie Gluten- und Laktose freie Nahrungsmittel sowie vegetarische und vegane Speisen sind zu berücksichtigen. Neben einer reichhaltigen Auswahl an Brot und Brötchen, Wurst, Käse, Butter, Margarine und Marmelade wird zusätzlich ein Müslibuffet bereitgestellt mit Milch und Rohkost. Gekochte Eier, Obst, Joghurt, Säfte, Kaffee und verschiedene Teesorten sind ebenfalls Bestandteil des Frühstücks. Die „englischen“ Komponenten sind Toast, gebratener Speck, Rührei, gegrillte Würstchen, gebratene Minifrikadellen und gebratene Tomaten. Angeboten wird das Frühstück in Form eines Buffets. Die Heißgetränke werden durch Servicepersonal tischweise bereitgestellt. Bestellungen der „englischen“ Komponenten werden vom Service aufgenommen und durch das Küchenpersonal auf dem Buffet bereitgestellt. Die Frühstückszeit ist von 7.00 Uhr bis 9.00 Uhr.

2.4 Mittagessen

Am Anreisetag und den Nicht-Abreisetagen wird das Mittagessen in Form eines Buffets gereicht. Ausschließlich am Abreisetag wird ein Drei-Gang-Menu serviert. Einfache Diäten, Gluten- und Laktose freie Nahrungsmittel sowie vegetarische und vegane Speisen sind zu berücksichtigen. Alternativ zum Menu haben die Seminarteilnehmer die Möglichkeit, ein Lunchpaket (siehe auch 2.6) zu wählen, das kalkulatorisch denselben Stellenwert hat. Ob Buffet oder Menu, das kulinarische Angebot soll sich auf Suppe, zwei Hauptgänge zur Wahl (Fisch oder Fleisch) und Dessert erstrecken. Für jeden Seminarteilnehmer gibt es zwei alkoholfreie Getränke je Mahlzeit zur Wahl aus einer reichhaltigen Auswahl, d.h. Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure, Säfte und Limonaden. Das Mittagessen wird in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr serviert.

2.5 Abendessen

An den jeweiligen Anreisetagen wird das Abendessen in Form eines Buffets gereicht. Ausschließlich an den Vorabenden der Abreisetage soll ein qualitativ aufgewertetes Buffet angeboten werden. Hierzu werden vom Servicepersonal neben alkoholfreien auch alkoholische Getränke serviert. Das Buffet soll Suppe, zwei Hauptgänge zur Wahl (Fisch oder Fleisch) und Dessert beinhalten. Für jeden Seminarteilnehmer gibt es zwei alkoholfreie Getränke je Mahlzeit zur Wahl aus einer reichhaltigen Auswahl, d.h. Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure, Säfte und Limonaden, jeweils in Großgebinden. Einfache Diäten, Gluten- und Laktose freie Nahrungsmittel sowie vegetarische und vegane Speisen sind zu berücksichtigen. Das Abendessen wird in der Zeit von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr serviert.

2.6 Lunchpakete

Das Angebot richtet sich im Wert nach der jeweiligen Alternative, die im Restaurant angeboten wird und inhaltlich nach der Zweckmäßigkeit.

2.7 Sonderveranstaltungen (Montag bis Freitag)

Das Angebot richtet sich nach den individuellen Wünschen der Auftraggeberin. Hierzu werden separate Angebote unterbreitet. Sonderveranstaltungen werden nach den Belangen der Auftraggeberin durchgeführt.

2.7.1 Besonderheiten

Die Gäste werden im Restaurant oder aber in einem separaten Bereich für Schulungen, diverse Sitzungen und Arbeitsessen bewirtet. Die Menüvorschläge bzw. das gereichte Buffet sollen der gehobenen Hotelgastronomie entsprechen.

2.8 Sonderveranstaltungen (Wochenende und seminarfreie Zeit)

Das Angebot richtet sich nach den individuellen Wünschen der Auftraggeberin. Hierzu werden separate Angebote unterbreitet.

2.9 Speisenzubereitung

Der Einsatz von frischen regionalen Produkten und eine hohe Qualität des Speisenangebots müssen sichergestellt werden. Auf Wunsch der Teilnehmer muss die Küche auf verbreitete Lebensmittelunverträglichkeiten vorbereitet sein (z.B. Gluten- und Laktoseintoleranz). Koschere Gerichte sollten bei Bedarf ggf. über einen Drittanbieter zur Verfügung stehen. Ein weitgehender Verzicht auf jede Form von Geschmacksverstärkern und deren Ableitungen (in Form von Gewürzen, Brühpulver, Soßenpulver etc.) wird gewünscht. Schriftliche Hinweise zu Deklaration aller Allergene und Zusatzstoffe müssen öffentlich ausgestellt werden.

Allgemein gilt zu Einkauf / Qualitätsanforderung / Speisenzubereitung / Qualität der Speisen

Die AG legt hohen Wert auf die Qualität der eingesetzten Waren. Der AN hat sicherzustellen, dass alle Waren mindestens folgende Qualitätsanforderungen erfüllen: Der Einkauf von Frischeprodukten (Fleisch, Eier, Gemüse, Backwaren etc.) erfolgt aus der Region. Durch die geringe Lagerkapazität ist es zwingend notwendig, dass die Lieferanten schnell und flexibel liefern. Die Artikelauswahl soll ohne Einschränkungen möglich sein. Auf Verlangen teilt der AN der AG mit, von welchem Lieferanten die Produkte bezogen wurden. Der Convenience-Anteil der eingesetzten Waren muss unter 20 % liegen. Die Speisen werden frisch zubereitet. Auf frühzeitige Anfrage sollen in Einzelfällen einfache Sondermahlzeiten (vegan, gluten- und laktosefreie Lebensmittel) angeboten werden. Die Qualität des Fleisches/Fisches muss der Güteklasse 1 / Handelsklasse A/1 entsprechen und bei Obst und Gemüse der Handelsklasse Extra oder 1. Dieser bzw. ein vergleichbarer Standard wird auch bei allen weiteren Lebensmitteln gefordert. Der AN stellt sicher, dass die durch den AN beauftragten Lieferanten den Ablauf und die Ruhe der Seminarteilnehmenden nicht stören.

2.10 Empfang / Rezeption

Der Empfang soll montags bis freitags in einem Drei-Schicht-System besetzt sein (24 Stunden/Tag). Für die Nachtstunden ist ein Night-Audit vorzusehen.

3. Seminarservice für Schulungen

3.1 vormittags

Das Angebot umfasst Heißgetränke wie Tee und Kaffee, Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure, Obst und Gebäck. Der Seminarservice erfolgt in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr für den Zeitraum von 20 Minuten.

3.2 nachmittags

Das Angebot umfasst Heißgetränke wie Tee und Kaffee, Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure, Obst und Gebäck. Der Seminarservice erfolgt in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr für den Zeitraum von 20 Minuten.

4. Anforderungen eigener Mitarbeiter

Die Mitarbeiter, die nach Zuschlagserteilung für diesen Auftrag eingesetzt werden, sollen nach Tarifvertrag bezahlt werden (mind. Tarif der „DEHOGA NRW e.V.“). Die GESELLSCHAFT FÜR BÄDERSERVICE I.G. GMBH behält sich vor, sich diesen Nachweis nach Zuschlagserteilung vorlegen zu lassen.

Angebote senden Sie an:

Dr. jur. Thomas Ax

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Uferstraße 16
69151 Neckargemünd

Kontakt:
Telefon: 06223 8688613
Telefax: 06223 8688614
E-Mail: mail@gesellschaft-fuer-baederservice.de