Alle zwei Jahre werden die Schwellenwerte angepasst.

Am 1. Januar 2022 ist es wieder so weit. Durch eine entsprechende EU-Verordnung werden die Schwellenwerte im Gegensatz zu der letzten Anpassung diesmal leicht erhöht. Der nachstehenden Übersicht können Sie die Schwellenwertanpassungen entnehmen:

seit 1. Januar 2020 ab 1. Januar 2022
Bauaufträge EUR 5.350.000 EUR 5.382.000
Liefer- und Dienstleistungsaufträge EUR 214.000 EUR 215.000
Liefer- und Dienstleistungsaufträge
(bei oberen und obersten Bundesbehörden)
EUR 139.000 EUR 140.000
Liefer- und Dienstleistungsaufträge
(bei Sektorenauftraggebern und im Bereich Verteidigung und Sicherheit)
EUR 428.000 EUR 431.000
Konzessionen EUR 5.350.000 EUR 5.382.000

Für soziale und andere besondere Dienstleistungen werden die Schwellenwerte nach unseren Informationen nicht angepasst.

Die vorstehenden Schwellenwerte beziehen sich jeweils auf die geschätzten Auftragswerte ohne Umsatzsteuer.